Irdium

irdium

Das Element Iridium wurde 1803 zusammen mit Osmium von dem britischen Chemiker Smithson Tennant (1761 – 1815) als Verunreinigung in Platin entdeckt. Benannt wurde das Element Iridium nach dem griechischen Wort iris, deutsch "Regenbogen", was sich aus der Farbvielfalt seiner Verbindungen herleitet. Iridium ist seltener als Gold
und Platin und gehört zu den schweren Platinmetallen.

Anwendungen
Iridium wird als Bestandteil in Legierungen, vornehmlich mit Platin, verwendet. Iridium verleiht den Legierungen eine höhere Härte und Korrosionsbeständigkeit. Platin-Iridium-Legierungen werden zum Beispiel für die chemische Industrie, die Raumfahrttechnik sowie für Zündkerzenelektroden hergestellt. Wegen der ausgezeichneten Körperverträglichkeit gibt es vielfältige Platin-Iridium-Produkte für die Medizintechnik. Auf Grund der Temperaturstabilität und der hohen Korrosionsbeständigkeit des Metalls werden Teile für Hochtemperaturanwendungen aus Iridium gefertigt. Iridium- Katalysatoren werden in Satelliten- und Raketentriebwerken eingesetzt.