Edelmetall Wissen

Edelmetalle

Edelmetalle sind keine Einteilung aus dem Periodensystem der Elemente, obwohl sie dort direkt neben- und untereinander angeordnet sind, sondern kennzeichnen zusammenfassend grundlegende chemische Eigenschaften.
Klassische Edelmetalle sind chemisch wie folgt definiert: sie sind einerseits sehr korrosionsbeständig, andererseits sind ihre chemischen Verbindungen thermisch instabil. Das bedeutet, sie rosten oder oxidieren nicht, aber ihre Verbindungen zerlegen sich beim Erhitzen. Von Salzsäure werden sie nicht angegriffen.
Es gibt noch andere chemische und physikalische Definitionen, die weitere Metalle beinhalten oder als Edelmetalle sogar nur Kupfer, Gold und Silber ansehen.

Die 8 Edelmetalle mit Symbol und Ordnungszahl sind:

Edelmetalle

Alle Platinmetalle werden auch abgekürzt als PGM (Platingruppenmetalle) bezeichnet.
Von den acht Edelmetallen haben sich auf Grund von Verfügbarkeit, Bearbeitbarkeit und Historie in der Reihenfolge ihrer Handelsbedeutung nur die vier Metalle Gold, Silber, Platin und Palladium als Anlagemetalle durchgesetzt.
Nur diese sind neben vielerlei Handelsformen für die Industrie auch in Form von Barren und Münzen erhältlich, die ausschließlich Anlagezwecken dienen. 

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